Aktuelles

Dämpfer für unsere 1. Herren

1.10.2018

Nichts zu holen gab es am vergangenen Wochenende für die mit viel Optimismus in die Runde gestarteten Bensheimer Basketball-Regionalligamannschaft.

Mit 72:89 zog man bei dem beherzt aufspielenden Team vom TV Bergzabern den Kürzeren.

Von Beginn an konnte sich die Mannschaft von Trainer Manuel Lohnes nicht mit der Korbanlage der Hausherren anfreunden, was meint: Viel zu wenige Schussversuche waren von Erfolg gekrönt.

Zwar wurden durchaus eine große Anzahl freier Würfe herausgespielt, der Korb schien allerding wie vernagelt zu sein. Ganze 16 Punkte konnte man im ersten Viertel verbuchen, was zum Zwischenstand von 21:16 für die  Hausherren führte.

Der VfL war im Aufbau lange nicht so variabel wie noch vergangenes Wochenende, wo man gegen den letztjährigen Meister überzeugte. Zu oft wurde der Ball in mühsamer Dribbelarbeit über die Mittellinie gebracht, während dessen sich die Gegner in der Abwehr ausreichend formieren konnten.

Es fehlten diesmal die überfallartigen Vorstöße, die dann regelmäßig das gegnerische Team in große Probleme bringen.

Bad Bergzabern bekam immer mehr Kontrolle über das Spiel und überzeugte mit zunehmender Spielzeit mit einer außergewöhnlichen Trefferquote von mehr als 70% von der Dreierlinie.

Zur Halbzeit lagen die Bensheimer bereits mit 42:32 in Rückstand.

Zu Beginn des dritten Abschnittes übertrafen sich die Mannschaften zunächst im Auslassen guter Möglichkeiten, erst nach ca. drei Minuten nahm die Partie wieder Fahrt auf. Die Hausherren zogen dabei binnen kurzer Zeit auf 20 Punkte davon. Dann war es aber der VfL, der seine in der gesamten Begegnung bestehenden Vorteile unter den Körben zu nutzen wusste. Bis auf 5 Punkte konnte man den Vorsprung verkürzen, in der entscheidenden Phase fehlte dann aber das Quäntchen Glück, um wieder zurück ins Spiel zu kommen. Mit 68: 59 endete das dritte Viertel. Anfangs des letzten Abschnittes viel dann ein Dreier nach dem anderen für die Pfälzer zudem musst Chris Lee das Feld mit fünf Fouls verlassen, so konnte der VfL an diesem Tag nichts mehr entgegensetzen.

 

Für den VfL punkteten: Becker (6 Punkte/ davon 2 Dreier) Felgenhauer (6/1), Haaf (10), Isensee (2), Kraus, Lee (9), Maurer (10), Nap (5), Partridge (14/2) und Wagner (10/2).

 

Unsere „neue“ H3 spielt ihr erstes Saisonspiel

30.9.18

Auch wenn gegen den LSV Wiesbaden 2 das erste Spiel verloren wurde, hatte die 3. Herrenmannschaft ihr erstes Spiel mit einer tollen Teamleistung absolviert.

Die „neue“ H3 entstand zu Beginn der Saison aus der ehemaligen 3. und 4. Mannschaft. Wobei in der Saisonvorbereitung einige neue Leute noch dazu gekommen sind. Wie ihr an dem Foto sehen könnt, waren 12 Leute auf dem Teambogen. 🙂
Insgesamt sind knapp 20 Leute gemeldet.

Auf dem Foto sind zu sehen:
Obere Reihe: Nafea Tamer, Jens Kunz, Matti Schierholz, Kai Kühne, Hendrik Tiede, Fidi Löster, Carsten Altenburg

Untere Reihe: Konstantinos Evangeliou, Sebastian Küster, Mohammad Othman, Layth Alomari, Stefan Röhrig

Coach Alexander Gebhardt musste das Foto machen und fehlt somit auf dem selbigen 😉

Unsere erste Herrenmannschaft startet mit Sieg / Teilnahme bei Jog and Rock

21. / 22.9.2018

Das Foto oben zeigt die H1 noch frisch vor dem 5Km Lauf bei Jog and Rock 😉

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Ausgerechnet der Meister der letztjährigen Regionalliga-Spielzeit, die SG Lützel Post Koblenz, war am ersten Spieltag Gegner des neuformierten Teams aus Bensheim.

Dass dabei ein deutlicher Sieg mit 101:86 heraussprang, ist nur die eine Seite.

 

W i e    die Mannschaft diesen Sieg herausspielte, war für alle Beobachter höchst aufschlussreich.

Zwar hatte man von den Verantwortlichen gehört, dass die Vorbereitung recht ordentlich verlaufen sei und dass man hoffe, im oberen Tabellenbereich mitspielen zu können, andererseits konnten sich die Basketballinteressierten in der Region und darüber hinaus bislang kein Bild von der Qualität der von Trainer Manuel Lohnes neu ausgerichteten Mannschaft machen.

Mit dem Sieg gegen starke Koblenzer, die eine Woche zuvor bei deren Saisonauftakt den Absteiger und erklärten Mitfavoriten aus Limburg mit 87:80 geschlagen hatte, kann man nun durchaus den moderaten Optimismus der VfL-Oberen verstehen.

Vom Tipp-off an zeigte das Team Einsatzbereitschaft und Leidenschaft und ließ die Gäste, die mit reichlich erfahrenen Akteuren angetreten waren, nicht zur Entfaltung kommen.

Die Hausherren eroberten sich bis zum Ende des ersten Viertels einen 28:21 – Vorsprung, wobei zum Einen die konsequente Rebound-Arbeit unter den Körben, als auch das schnelle Umschalten im Angriff die Koblenzer vor Probleme stellte.

Dabei zeichnete sich neben den von Beginn an schusssicheren Tilman Isensee und Jeroen Haaf auch der Neuzugang Christopher Lee aus, der sehr umsichtig nicht nur seine Mitspieler immer wieder in gute Schussposition brachte, sondern auch in der Defence sowie unter den Körben einen starken Eindruck hinterließ.

Bis zur Halbzeitsirene hatten die Bensheimer einen komfortablen 14-Punkte-Vorsprung zum 56 : 42 herausgearbeitet, der sicherlich auch hochverdient war.

Der Coach hatte bis dahin bereits alle Spieler einsetzen können, was sicherlich für die „Breite der Bank“, das heißt, die Ausgeglichenheit der Mannschaft, spricht.

Im dritten Abschnitt stemmten sich die Koblenzer sichtlich gegen die drohende Niederlage, waren sie doch, zumindest nach den Vorabbewertungen im Netz als Ligamitfavorit gehandelt worden.

Die Versuche, eine ihrer stärksten Waffen, nämlich die höherklassig erfahrenen Dreierschützen in Position zu bringen, scheiterten allerdings an der hervorragend eingestellten Verteidigung des VfL, die kaum freie Schüsse zuließ. Zudem wurde die Stärke der Bergsträßer auch unter dem gegnerischen Korb immer augenfälliger, so dass den wiederum begeisternd mitgehenden VfL-Fans immer klarer wurde, dass ihr Team heute als Sieger vom Platz gehen würde.

Als in der letzten Sekunde, wie auch in der vergangenen Saison öfter gesehen, ein gefühlvoller Pass von Jeroen Haaf über das halbe Feld  vom heranfliegenden Richi Maurer mit einem Dunk im gegnerischen Korb versenkt wurde, riss es die zahlreichen Zuschauer förmilch von den Sitzen.

Mit lang anhaltendem Beifall wurde die Mannschaft in die Kabine verabschiedet.

Am nächsten Wochenende geht es zum ersten Auswärtsspiel nach Bad Bergzabern, das sicherlich nicht unterschätzt werden darf.

Für den VfL spielten: Becker (8 Punkte/davon 1 Dreier), Felgenhauer (10), Haaf (18), Isensee (21), Kraus (2), Lee (18/2), Maurer (12), Nap und Wagner (12/2).

 

Gelungener Saisonauftakt der neuen 1. Damenmannschaft

16. September 2018

(von links nach rechts: Weinberger, M.; Haynes, C.; Kallies, T.; Schäfer, S.; Tölke, B.; Krieger, E.; Fend, C.; Birnstengel, L.; Sonntag, J.)

Seit Mai diesen Jahres hat der VfL Bensheim in der Abteilung Basketball wieder eine Damenmannschaft. Somit gibt es nun sowohl eine Damenmannschaft U18 und die Damen (Senioren).

Im ersten Saisonspiel der Damen Bezirksliga Gruppe 1 (Darmstadt) schlug das Team des Trainers Abbout Salim  den TV Babenhausen mit 66 zu 31 Punkten. Bereits im ersten Viertel legten die Damen mit 25 zu 7 Punkten vor, maßgeblich durch die Körbe von Elisabeth Krieger. Im zweiten Viertel bauten die Damen trotz Mannverteidigung der Gegnerinnen ihren Vorsprung auf 39 zu 12 aus. Vor allem die verwandelten Freiwürfe und die Teamleistung erhöhten den bisherigen Punktestand. Nachdem im dritten Viertel die Luft „nur“ ein 12 zu 10 erarbeitet wurde, diente das vierte Viertel lediglich der Untermauerung des Erfolges, vor allem durch die erfolgreichen Korbleger der Topscorerin Selina Schäfer.

Das Team freut sich auf weitere kräftige Unterstützung, sowohl im Training (Dienstag: 20-22 Uhr Turnhalle des Goethe-Gymnasiums; Donnerstag: 19-20.30 Uhr in der neuen AKG-Halle), als auch in der Halle, z.B. beim nächsten Heimspiel am 20.10.18 um 13.30 Uhr in der neuen AKG Halle.

Spielerinnen:

Leonie Birnstengel (2P.); Claudia Fend (10 P.); Christine Haynes (6P.); Tina Kallies (2P.); Elisabeth Krieger (8P.); Selina Schäfer (12P.); Janika Sonntag (8P.); Britta Tölke (8P.); Melanie Weinberger (10P.)

 

Bensheimer U14 kommt in der Oberliga Hessen an

16. September 2018

Im dritten Saisonspiel der dritte „Kracher“ und die dritte Niederlage. Trotzdem kommen die Bensheimer Jungs jetzt langsam in der Oberliga Hessen an. Mit der passablen Leistung bei der  50:77 Niederlage gegen den Bundesliganachwuchs der Frankfurt Skyliners kann man den kommenden Aufgaben gelassener entgegensehen.

Zu Beginn der Partie überraschte man die Gastgeber sogar mit erstaunlicher Treffsicherheit und einer zwischenzeitlichen 15:9 Führung (6. Minute). Nach einer Frankfurter Auszeit erhöhte sich der Druck auf das Bensheimer Aufbauspiel. Gute Aktionen wechselten sich nun mit schmerzhaften Ballverlusten ab. Zur Pause stand ein respektabler 28:38 Rückstand auf der Anzeigetafel. Nach dem Seitenwechsel experimentierte Coach Roth mit anderen Aufstellungen, die nicht so richtig flüssig ins Spiel kamen und Frankfurt zog auf 67: 30 davon. Nur 2 Punkte konnte man in diesem Viertel verbuchen. In den letzten Spielabschnitt ging man wieder in alter Ordnung und gewann diesen mit 20:10, so dass man am Sonntagnachmittag mit zufriedenen Gesichtern die Basketballcity Mainhatten verließ.

Endlich, die neue Basketball-Saison geht wieder los!

Für unsere Jugendmannschaften sogar teilweise schon an diesem Samstag.

Um 13Uhr eröffnet unsere U14 in der Oberliga in Kassel beim Mitfavoriten ATC die neue Spielzeit und für die Weibliche U18, für die es ein riesen Erfolg ist in der Oberliga zu spielen, geht es um 16 Uhr in der Schulsporthalle des AKG gegen RSV Heskem los.

Wir wünschen unseren Jugendteams viel Glück für die neue Saison!

Go Bensem!

Es geht bald wieder los!

Bensheimer Reserve verliert das Pokalfinale deutlich

In einem nur zu Beginn spannenden Finale um den Pokal des Bezirks Darmstadt unterlag der VfL Bensheim 2 in heimischer Halle der SKG Roßdorf 2 deutlich mit 46:95 (28:51).

Beide Teams hatten junge Spieler aus der Regionalliga im Aufgebot, aber die Gäste wirkten (mehr …)

„Open Gym“ noch bis einschließlich 20.06.

„Open Gym“ geht in die nächste Runde!

Bis zum Beginn der Sommerferien (letzter Termin: Mittwoch den 20.06.) öffnen wir unser Training für alle ambitionierten Basketballer montags und mittwochs von 20-22 Uhr in der Weiherhaushalle (Dammstraße 121).

Meldet Euch gerne vorab, zur besseren Planung, bei unserem Trainer der 1. Herren Regionalliga-Mannschaft via E-Mail unter manuel-werner-lohnes@web.de

Neue U14 startet durch in die Oberliga Hessen

Neue U14 startet direkt in die Oberliga durch

Damit hätte beim VfL keiner gerechnet. Im zweiten Anlauf schafften die Jungs des VfL den Einzug in die Oberliga Hessen der kommenden Saison. Bis auf zwei Ausnahmen war der Bensheimer Kader mit Spielern des jüngeren Jahrgangs 2006 besetzt. Somit ging man als klarer Außenseiter in die Qualifikation. Nach dem ersten Anlauf in Kassel, in dem sich nur die Gastgeber qualifizieren konnten, nutzte man nun die letzte Chance beim Heimturnier in der Schulsporthalle des AKG. Unglücklicherweise hatte das Los die stärksten verbliebenen Vereine in das Turnier an der Bergstraße gebracht, während in Bad Homburg das Weiterkommen deutlich leichter schien. Zudem hätte man in der Weiherhaushalle auch den echten Heimvorteil gehabt, diese Halle war aber leider belegt.

Den Grundstein für die Qualifikation legten die Jungs (mehr …)

Open Gym im Mai

Im Mai geht es bei uns weiter mit „Open Gym“!
Diesen Monat öffnen wir unser Training für alle Interessierten montags und mittwochs von 20-22 Uhr in der Weiherhaushalle (Dammstraße 121).
Bei Interesse, bitte bei unserem Trainer der 1. Herren Regionalliga-Mannschaft via E-Mail Manuel-werner-lohnes@web.de melden.

Der Knoten platzt spät in der Saison

Nichts zu holen gab es am Wochenende in der Weiherhaushalle für den Tabellenersten der Basketballregionalliga Südwest-Nord, SG Lützel Post Koblenz, sowie den Tabellendritten Eintracht Frankfurt. Am Doppelspieltag wurden am Samstag die Frankfurter mit 91:57 und der mutmaßliche Regionalligameister mit sage und schreibe 109: 66  von einem furios aufspielenden VfL Bensheim auf die Heimreise geschickt. Obwohl Trainer Christian Roth noch nicht auf alle Rekonvaleszenten zurückgreifen konnte, zeigte sich das Heimteam in allen Belangen von seiner besten Seite.

Gegen beide hochkarätigen Gegner operierten die Bensheimer von Beginn an mit einer aggressiven Mann zu Mann Verteidigung, die den Gästen schnell die besondere Motivation für die aus ihrer Sicht nicht mehr entscheidenden Begegnungen raubte. Am Samstag gegen Frankfurt führte der VfL bis zur Halbzeit bereits mit 53:23, so dass es in zweiten Abschnitt nur noch darum ging, Kräfte für das vermeintliche Spitzenspiel am Sonntag gegen Koblenz zu sparen. Dort hatte man im Hinspiel noch in letzter Sekunde mit 100:98 das Nachsehen gehabt. Was konzentriertes und von Abstiegssorgen befreites Auftreten beim Team bewirkte, konnte man am Sonntag eindrucksvoll besichtigen.

Zu oft in dieser Saison hatten die Bensheimer in den letzten Sekunden einen bereits sicher geglaubten Sieg wieder aus der Hand gegeben, die acht-Punkte-Niederlage im Hinspiel in Frankfurt war, wenngleich eigentlich knapp, die höchste Niederlage der Runde gewesen; so nahe war der VfL in dieser Saison an einer wesentlich bedeutenderen Rolle in der Spielzeit.

Nachdem man sich gegen Frankfurt eindrucksvoll rehabilitiert hatte geriet die Begegnung gegen Koblenz dann allerdings zum Highlight der Saison. Insbesondere durch ihren bärenstarken Topscoorer Milan Trtic konnte der Tabellenführer zu Beginn der Partie das Ergebnis noch offen halten, gelang es der Defence der Hausherren doch nur allmählich, den zwei-Meter Hühnen besser zu kontrollieren. Der an diesem Tage aber geradezu körperlich spürbare Wille der Bensheimer auf Wiedergutmachung der äußerst unglücklichen Hinspielniederlage schlug die erneut zahlreichen Fans in ihren Bann und lies die Halle manchmal  geradezu beben. Jede erfolgreiche Aktion wurde bejubelt, der VfL zeigte endlich, was in ihm steckt. Hatte man noch zur Halbzeit mit 53:45 einen recht knappen Vorsprung erarbeitet kamen die VfL-er nach der Pause mit einem unglaublichen 33:4-Lauf auf die Siegerstraße. Der Gegner hatte völlig resigniert, kaum ein Schuss fand noch sein Ziel und nahezu jeder Rebound wurde Beute der Bensheimer. In der Offensive gelangen nun endlich auch schnelle und überraschenden Spielzüge, so dass die ohnehin offensichtlich nicht mehr allzu große Einsatzbereitschaft der Gäste gegen Null strebte. Mit 109:66 gelang es dem VfL nachzuweisen, was tatsächlich an Qualität in der Mannschaft vorhanden ist.

Bei den beiden restlich noch ausstehenden Auswärtsbegegnungen bei Makkabi Frankfurt und beim Absteiger BC Horchheim werden sicherlich auch schon die Weichen für die kommende Saison gestellt, da mit den am Wochenende groß aufspielenden Maher Kassem und Pablo Gallardo zwei wichtige Spieler dem Team nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Während es Gallardo in seine spanische Heimat zurückzieht wird sich Kassem auf seine Funktion im Trainerteam des VfL beschränken.

Bensheimer U12 top in Hessen – Endturnier am 17.3. in der Weiherhaushalle

Die U12-Jungs des VfL Bensheim sind spitze in Hessen! Von 18 Spielen der Oberliga Hessen gewann der VfL alle Spiele. Damit ist man überlegen Meister der höchsten hessischen Spielklasse geworden. Für den letztlich offiziellen Titel des Hessenmeisters muss man noch ein Endturnier ausspielen, bei dem die Reihenfolge mit einem einzigen Spiel noch einmal durcheinandergewirbelt werden könnte.

Als Erstplatzierter richtet der VfL das Turnier aus und lädt die 2. bis 4.-platzierten Vereine heute in die AKG-Sporthalle am Weiherhausstadion. Dort kann man dann den besten hessischen Basketball in der Altersklasse U12 bewundern. Der Zeitplan der Hessenmeisterschaft:

  • 10:00 VfL Bensheim – BC Marburg
  • 12:00 BBLZ Gießen – Eintracht Frankfurt
  • 15:00 Spiel um Platz 3
  • 17:00 Finale um die Hessenmeisterschaft

Für Verpflegung während des Turniers ist gesorgt. Die Bensheimer Jungs hoffen auf zahlreiche Unterstützung.

VfL-Jugend dominant im Final Four

HM-2018In überragender Form präsentierten sich die U12-Basketballer des VfL Bensheim am Samstag in der Weiherhaushalle. Beim Final Four der besten vier Basketballmannschaften in Hessen schlug man das Basketballnachwuchsleistungszentrum Gießen im Finale mit 114:72.

Die Spannung knisterte den kompletten Samstag in der AKG-Sporthalle am Weiherhaus. Der VfL war als Meister der Oberliga Hessen der Ausrichter der offiziellen Hessenmeisterschaft, die in diesem Abschlussturnier ausgespielt wurde. Bereits der erste Gegner wollte vor insgesamt 250 Zuschauern einen Überraschungscoup landen und die Bensheimer im Halbfinale ausschalten. Der BC Marburg hatte sich akribisch auf die Bensheimer Leistungsträger Johann Roth und Leo Gebauer eingestellt. Als es nach 10 Spielminuten 22:25 für die Gäste hieß, spürte man die aufkommende Nervosität im Bensheimer Publikum. Der BC Marburg war zwar als viertplatzierte Mannschaft der Oberliga Hessen ins Turnier gerutscht, hatte aber mit Abstand die wenigsten Punkte kassiert. Diese Defensivstärke hielt bis vier Minuten vor der Halbzeit. Dann setzte sich das druckvolle Offensivspiel der Gastgeber durch und zur Halbzeit stand es nach einem „Buzzer Beater“ hinter der Dreipunktelinie von Johann deutliche 42:30. Nach dem Seitenwechsel wehrte sich Marburg mit allen Kräften, aber Bensheim baute den Vorsprung kontinuierlich in kleinen Schritten aus, weil dem BC sichtlich die Kraft ausging. Am Ende wurde es ein etwas zu hoher 91:65-Sieg des Titelfavoriten.

Im zweiten Halbfinale erwischte Eintracht Frankfurt einen denkbar schlechten 0:10 Start gegen BBNLZ Gießen. Die Pointers dominierten weiterhin und bauten den Vorsprung auf fast 20 Punkte aus. Im Laufe der Partie fing sich die Eintracht, konnte aber nicht mehr entscheidend verkürzen und zog mit 58:73 den Kürzeren.

Am Nachmittag wurde zunächst das Spiel um Platz Drei ausgetragen. Frankfurt musste erneut aufholen und war diesmal erfolgreich. Gegen am Ende verunsicherte Marburger holte die Eintracht mit 65:62 denkbar knapp die Bronzemedaille.

Das Finale um den Hessentitel versprach ein Krimi zu werden. Gießen startete hochmotiviert und mit großem Selbstvertrauen, schließlich unterlagen sie vor sechs Wochen in Bensheim nur mit acht Punkten. Auch jetzt bahnte sich eine hochklassige Partie an. Gießen ging mit 14:16 in Führung, doch Bensheim konnte sich durch drei Dreier des an diesem Tag sehr treffsicheren Mika Engelmann wieder absetzen (27:18). Lauritz Kastner und Emil Kropp sicherten sich nun einen Rebound nach dem anderen und Justus Arndt vollendete viele seiner zahlreichen Steals mit wichtigen Korblegern. Beim 43:29 schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein, doch die Gäste kämpften sich zur Pause auf 52:42 heran.

Roth und Gebauer hatten nach der Pause nun offensichtlich genug vom Zittern und die Demontage der Pointers begann früh in der zweiten Spielhälfte durch die beiden stärksten VfLer. Sie zogen unwiderstehlich zum Korb und, wenn das verhindert wurde, streuten sie Dreier ein. Es gab kein Mittel mehr gegen die Offensivpower des VfL. Über 71:50 zog man auf 82:55 davon. Gießen rannte noch einmal vehement an. Nun wurden sie aber mit etlichen Schnellangriffen gekontert, die von Benjamin Ernst, Michel Goeken und Mika Engelmann gekonnt abgeschlossen wurden. Kam es zu einem Positionsangriff zogen Dejan Kassem und Max Vetter die Bälle auf sich und scorten in der Zone oder verwandelten wichtige Freiwürfe. Über 94:57 und 103:61 brachten die U12-Jungs von Coach Roth mit einer geschlossenen Teamleistung ihr bestes Saisonspiel ausgerechnet im Finale aufs Parkett.

Nach der Schlusssirene war der Jubel überschwänglich. Ein Überraschungsbanner konnte in Richtung der Fans gehalten werden und in einer abschließenden Siegerehrung wurde jedem Spieler durch die Vertreter des Hessischen Basketballverbands die Goldmedaillen für die beste Mannschaft um den Hals gehängt.

Damit erreicht die vierjährige Aufbauzeit des 2006er Jahrgangs seinen vorläufigen Höhepunkt. Schon in der kommenden Woche muss man an die die nächste Saison denken. Die Vorbereitungen laufen bereits…

Meister der Oberliga Hessen und Hessenmeister wurden:

Emil Kropp, Lauritz Kastner, Justus Arndt, Benjamin Ernst, Mika Engelmann, Dejan Kassem, Michel Goeken, Max Vetter, Leo Gebauer, Johann Roth.

In der Saison ausgeholfen haben Hendrik Faulhaber und Jonas Jakob.